Leserbrief Frank v. Olszewski zur Kultur im Wahlkampf

Klargestellt


Liebe Leserinnen und Leser!
Da ist also eine Vision an den Tag gekommen. Was bitte, ist falsch daran, wenn ein OB Vorstellungen entwickelt und eine Stadt sich eventuell auch danach entwickeln kann? An solchen Plänen können sich alle, wenn sie es denn wollen, mit Kompetenz und am Ende auch möglichem Konsens abarbeiten. Aber gerade das Mitarbeiten, Entwickeln und Prüfen all dieser Zukunftsfragen ist eben manchen nicht recht. Mit Hilfe der wiederum großen Wahlkampftrommel wird gezeigt, seht, die Bürgerschaft allein ist es, die Rostock entwickelt. Mit welcher Kompetenz zum Beispiel im Bereich Kultur das Theater begleitet wurde, zeigen uns die Folgen. Der OB will anpacken! Man sollte doch in Ruhe reden und entwickeln können und am Ende mit allen Beteiligten einen Konsens erreichen!
Es ist auch richtig, dass der OB das Land mit einbinden will. Für eine “heimliche Hauptstadt” muss man sorgen, liebe Landesväter. Es wird sich in der Zukunft zeigen, ob manches vom Visionären im Stadthafen machbar ist. Die Idee der Planer, Theater und Museum und vielleicht manch anderes kulturelle Licht da mit aufzustellen, ist geradezu hervorragend. Sie entspricht im Übrigen genau manchen Forderungen, wie sie bei der Diskussion im Theaterzelt vor einigen Wochen ausgesprochen wurden. Ach, man erinnert sich nicht? Alle jene, denen dies Gespräch entfiel, schlage ich zur Auszeichnung mit der Medaille “Für schlechtes Gedächtnis” vor! Ein großes Haus der Kulturen, mit Spielstätte, Museum und anderem mehr, am Stadthafen, wäre eine zukünftige Zierde unserer Stadt. Richtig ist, die Bürger immer von vornhinein mitzunehmen in solche Prozesse. Das wird auch Methling mit der Bürgerschaft und ihren Gremien leisten!
Frank v. Olszewski