Leserbrief vom 24.01.2010 beim Rostocker Blitz von A.Schneider
Sonntag, 24. Januar 2010 um 17:00 Uhr
Bauausschuss Rostock lehnt Planung für Brücke in Evershagen ab, als Mitglied des Ortsbeirates Schmarl habe ich kein Verständnis für die Fehlentscheidung des Bauausschusses der Stadt Rostock, ein so notwendiges Bauvorhaben wie die Brücke (Kreuzung Evershagen) abzulehnen.
Großes Kopfschütteln bei vielen Bürgern die diese Kreuzung täglich befahren müssen.
Das die Grünen, die Linken oder auch der Rostocker Bund dieses so wichtige Bauvorhaben ablehnen, ist für viele Rostocker nichts Neues.
Es ist doch bekannt, dass diese Parteien bundesweit den modernen Vorschritt in Sachen Straßenbau jedes Mal versuchen zu blockieren.
In diesem Fall sind es keine Umweltaspekte, sondern man versucht zu blockieren mit der Begründung, es gibt in der Hansestadt wichtigeres.
Ich lade gerne den gesamten Bauausschuss der Hansestadt zu einer Ortsbesichtigung nach Evershagen nachmittags zwischen 13:00 und 18:00 Uhr an diese Kreuzung ein.
Wer hat von den Bauausschussmitgliedern oder von den Ratsmitgliedern sich überhaupt die Arbeit gemacht und hat sich diese Kreuzung nachmittags angesehen?
Hier wird mal wieder über eine Sache entschieden, die man nur auf dem Papier kennt.
Autos stehen in alle Richtungen zum Teil bis zu 2 km lang, und sehr oft noch länger im Stau.
Nicht nur die vielen Arbeitnehmer in dem Ortsteil Schmarl die hier arbeiten, auch Lieferfahrzeuge müssen sich durch dieses Nadelöhr zwingen.
Gerade die Grünen müssten wissen, dass mit Standgas stehende Fahrzeuge weit mehr Co²Ausstoßen als fahrende.
Es ist für den gesamten Teil der Stadt, von Schmarl, Evershagen bis hin nach Warnemünde langfristig ohne Brücke ein unhaltbarerer Zustand.
Wo bleibt der Begriff, Mecklenburg ein urlaubsfreundliches Land?
Im Sommer stehen die Urlauber regelmäßig sehr Lange aus allen Richtungen kommend an dieser Kreuzung, weil Rostock eine Fehlentscheidung nach der anderen hinlegt.
Ich fordere daher den Rat der Stadt Rostock auf, auf die Stimme der Industrie und Handelskammer Rostock zu hören, denn diese so scheint es, hat als einzige Institution in Rostock einen gesunden Weitblick, diese fordert ebenfalls aus Ökonomischer Sicht diese Brücke.
Es geht ja im Moment nicht um einen sofortigen Baubeginn sondern nur um eine Vorplanung.
An den Kosten der Vorplanung kann es nicht liegen, ich bin gerne bereit, sofort zu belegen, wo man diese Kosten an anderer Stelle einsparen kann.
Es ist unmöglich, dass Ratsmitglieder Zukunftsplanungen der Hansestadt ablehnen.
Möchten diese Kräfte einen Stillstand in Rostock?
Die Brücke muss in die Zukunftsplanungen der Hansestadt aufgenommen werden, weil diese Kreuzung der schlimmste Knotenpunkt für alle Autofahrer der Stadt Rostock ist.
Alfons Schneider



